Sehenswürdigkeiten in Burundi
Burundi gehört zu den kleinsten Staaten Afrikas, doch diese Tatsache spricht nicht unbedingt dafür, dass es hier nur wenige Sehenswürdigkeiten gäbe. Ganz im Gegenteil. Burundi kann mit Schönheiten der Natur aufwarten, die in Afrika nur wenigen Ländern gelingt. Garantiert hat jeder schon mal vom Tanganjika-See gehört, oder von der Quelle des Weißen Nils. Der Tanganjika-See gehört wohl zu den bekanntesten und beliebtesten Urlaubszielen Burundis. Hier findet der Besucher nicht nur viele kulturelle und religiöse Sehenswürdigkeiten, sondern wohl auch die schönsten Strände, die Zentralafrika zu bieten vermag. In der Hauptstadt Bujumbura gibt es viele Restaurants und Bars, somit wäre für das leibliche Wohl und für Unterhaltung optimal vorgesorgt. Auch Deutschland selbst hat hier etwas dazu beigetragen, dass in der Hauptstadt einiges an Sehenswürdigkeiten vorhanden ist. So zum Beispiel der ehemalige Militärstützpunkt aus den Kolonialzeiten. Das Haus des Postmeisters gehört hier zu den erwähnenswertesten Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt besuchen sollte.
Weiters steht in der Haupt- und Hafenstadt dem Besucher die Möglichkeit offen, das Islamische Zentrum, sowie einige Museen zu besuchen. Der äußerst lebhafte und bunte Markt sollte auch auf jeden Fall besucht werden. Ein Nationalmuseum findet der Besucher auf der ehemaligen königlichen Residenz Gitega. Ein weiterer Ort, den man sich nicht entgehen lassen sollte ist die Königsstadt Muramvya.
Zwar kann Burundi mit einigen Nationalparks aufwarten, diese sind jedoch nicht so wirklich auf Besucher eingerichtet. Der Bürgerkrieg hinterließ auch in der Tierwelt so seine zerstörerischen Spuren. Nur mit viel Glück kann man einige Antilopen, Krokodile und Flusspferde beobachten. Deswegen beschränkt sich der Tourismus in Burundi mehr auf die Städte und Dörfer, wo man zumindest kulturelle und religiöse Sehenswürdigkeiten bestaunen kann. Auch die Landschaft selbst ist eine wunderbare.