Sehenswürdigkeiten in Dschibuti

Dschibuti ist auf der Weltkarte kaum wahrnehmbar. Ein kleines Land, wo rundherum immer wieder Kriege herrschen und dabei trotzdem stabil bleibt. Für viele nur ein „Durchreiseland“, wobei die wahre Schönheit des Landes kaum wahrgenommen wird, was sehr schade ist, denn Dschibuti bietet dem Reisenden eine herrliche Landschaft, die mit vielen Extremen der Natur durchzogen ist. Die Hauptstadt wirkt für afrikanische Verhältnisse sehr modern und durch und durch international. Dschibuti-Stadt ist eine Stadt mit einem starken, kolonialen Charakter. Hier kann man französische Bauten neben arabischen Häusern sehen. Diese Kombination verleiht der Hauptstadt ihren ungewöhnlichen Charme und ihr unwiderstehliches Flair. Die Hamoudi-Moschee sollte unbedingt besucht und bestaunt werden. Ein sehr beeindruckendes Gebäude, das nicht nur in den Moslems Ehrfurcht auslöst.

Wer sich etwas Ruhe gönnen möchte, kann sie auf den Moucha- und Maskali-Inseln finden. Diese Inseln bieten einige einsame, aber wunderschöne Strände, wo man es sich gut gehen lassen kann. Hier kann man die Seele baumeln lassen, und schon bald sind die Alltagssorgen vergessen. Die Bucht von Ghoubbet bietet eine tierische Attraktion, vor allem für Taucher und Schnorchler. In der Zeit von Oktober bis Januar kann man hier Walhaie fast schon hautnah erleben. Garantiert ein Erlebnis der Superlative, denn so etwas bekommt man sonst so gut, wie nie zu sehen.

In Dschibuti befindet sich der tiefste Punkt Afrikas, 150m unter NN liegt Lac Assal. Ein See umrahmt von Vulkanen, und somit ein Anblick, der sich für alle Zeiten ins Gedächtnis brennt. An den Ufern des Sees kann man die Afar-Nomaden beobachten, wie sie das Salz von den Ufern aufsammeln und mit ihren Kamelen Richtung Äthiopien ziehen. Rund herum eine herrliche, beinahe schon groteske Wüstenlandschaft. Kaum einer, der Dschibuti als Transferland nutzt, kommt in den Genuss, diese atemberaubende Landschaft bewundern zu können.

Der wohl eindrucksvollster Ort ist Dschibuti stellt der Lac Abbé dar. Der erste Gedanke ist hier: „Wir befinden uns hier auf dem Mond“. Die Landschaft ist dem Bild sehr ähnlich, das wir vom Mond kennen. Der See selbst wird von rauchenden und dampfenden Hügeln umschlossen. An diesem See trifft man abends auf Flamingos, die sich hier gleich hundertweise aufhalten. Ein Anblick, den man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.