Ghana

Ghana oder vormals unter dem Namen Goldküste bekannt ist ein Staat im Westen von Afrika und grenzt mit seiner Südgrenze an den Atlantischen Ozean. Ein großer Teil der Landfläche wird von dem künstlich geschaffenen Volta-See bestimmt, der mit seinen Staudämmen zur Stromerzeugung genutzt wird. Von Süden nach Norden entwickeln sich die Gebiete von Regenwald, Feuchtwald, Feuchtsavanne hin zu Trockensavannen. Einhergehend mit diesem Wechsel der Landschaften sinkt auch die Niederschlagsmenge von 2200 mm/m² bis hin zu 600 mm/m². Das Gebiet Ghanas wurde während des 17. Jahrhunderts von den europäischen Erobern befestigt und vornehmlich als Handelsposten für Gold- und Sklavenhandel genutzt. Bis ins Jahr 1957 war Ghana eine britische Kronkolonie, in der Folgezeit wurde das nun unabhängige Land von einigen Unruhen und Putschen immer wieder aus der Bahn geworfen. Im Gegensatz zu anderen Zielen in Afrika lassen sich in Ghana alle Landesteile ohne größere Gefahren bereisen. Startpunkt für eine Reise nach Ghana ist in den meisten Fällen die Hauptstadt Accra, die auf eine 300jährige Geschichte zurückblicken kann und Verkehrsknotenpunkt ist. Entlang der Küste finden sich viele versteckte Buchten, die während ihres Urlaubs ein ungestörtes Badevergnügen garantieren.