Sehenswürdigkeiten in Kongo Kinshasa

Das ehemalige Zaire ist bis Heute kein Urlaubsziel für Normaltouristen. Wer trotz der Lage im Kongo hierher reist, beweist nicht nur unglaublich viel Mut, sondern auch ein bisschen von seiner Lebensmüdigkeit. Typische Sehenswürdigkeiten, wie Gebäude, Museen etc. kann man hier weder erwarten, noch finden. Die einzigen Sehenswürdigkeiten ergeben sich aus der Natur und der Landschaft Kongos. Die Märkte in Kin la belle, sowie die Academy des Beaux-Arts mit ihren schönen Gärten sind sehenswert. Viele, die Kongo Kinshasa besuchen, statten auch dem Grab des ehemaligen Präsidenten Laurent Kabila einen Besuch ab.

Seltene Orchideen kann der Besucher in Kisantu im Botanischen Garten Frère Gillet sehen. Die 60m hohen Insiki-Wasserfälle befinden sich in Zongo. Der Upemba-Nationalpark befindet sich im Nordosten von Bugama. Der Park bietet Lebensraum für Flusspferde, Krokodile und für eine große Anzahl Wasservögel. In der Demokratischen Republik Kongo gibt es einige noch aktive Vulkane. 2005 brach der Nyiragongo-Vulkan aus. Seine zerstörerische Kraft erreichte auch die Stadt Goma, die zum größten Teil zerstört wurde.

Zwei weitere Nationalparks sollte man in Kongo erwähnen. Zum einen den Garamba-Nationalpark, im Norden des Landes. Der Park bietet Lebensraum für verschiedene Tierarten, darunter auch Elefanten, Löwen und Giraffen. Tiefland-Gorillas beherbergt der Kaluzi-Biéga-Nationalpark. Der zweite erwähnenswerte Nationalpark ist der Virunga-Nationalpark, der übrigens der älteste Nationalpark Afrikas ist. Die nebelfeuchten Bergwälder beherbergen die Hälfte noch lebenden Berggorillas.