Sehenswürdigkeiten in Liberia

Leider machte der Bürgerkrieg auch in Liberia nicht Halt vor Zerstörungen. So litt insbesondere die Hauptstadt unter der Zerstörung. Infrastruktur und beinahe alle Sehenswürdigkeiten wurden beschädigt, oder gänzlich zerstört. Dafür bietet die Hauptstadt Monrovia eine große Vielfalt an Unterhaltungsmöglichkeiten. Nachtclubs, Bars und Restaurants sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Der Wiederaufbau läuft in Monrovia auf Hochtouren und das macht auf den Besucher auch sofort einen nachhaltigen Eindruck. Wer die bunten und lebendigen Märkte Westafrikas liebt, der wird auch in Monrovia nicht enttäuscht. Der Waterside Market widerspiegelt diese Märkte in vollem Glanz, daher sollte man ihn sich unbedingt anschauen.

Nördlich und südlich von Monrovia befinden sich wunderschöne Strände, die zum verweilen einladen. Den Aufenthalt hier kann man wirklich in vollen Zügen genießen. Lake Piso, der das Festland von Robertsport trennt, ist nur knapp 80km von Monrovia entfernt. In der Nähe der Stadt gibt es neben wunderschönen Stränden auch die Möglichkeit zum Surfen. Doch das absolute Highlight bietet der Sapo Nationalpark in Sinoe County. Hier gibt es einige der letzten, noch völlig unberührten Regenwaldgebiete in ganz Westafrika zu finden, gepaart mit einer artenreichen Vegetation und einer einzigartigen Tierwelt. Einziger Wermutstropfen: Zurzeit werden leider keine organisierte Touren angeboten, doch dies kann sich schnell ändern. Am besten also vor einer geplanten Reise nach Liberia Informationen über die aktuellen Angebote einholen.