Sehenswürdigkeiten in Senegal
Vor allem Dakar ist eine Stadt, die sich in Senegal für Städtereisen eignet. Eine belebte und quirlige Hafenstadt, mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Hier gibt es zudem unzählige Restaurants, tolle Einkaufsmöglichkeiten und ein Nachtleben, das man Senegal nicht zutrauen würde. Dakars Altstadt ist auch sehenswert, hier kann man auch einige Stunden verbringen. Das Zentrum Dakars bildet der Place de l'Independance. Hier kann man so ziemlich alles Mögliche erledigen. Amtswege, Einkaufsmöglichkeiten für Souvenirs, Apotheken, Geldwechsel sind hier möglich. Dakar ist von fast allen Seiten vom Wasser umgeben, somit gestalten sich hier die Temperaturen angenehmer, als im Inneren des Landes. Dakar entwickelt sich gerade zu einer modernen Wirtschaftsmetropole, doch wird man mit den typischen Gegensätzen konfrontiert, wie z.B. Arbeitslosigkeit. Der Marché de Kérmel erstrahlt nach seinem Wiederaufbau nach einem Brand wieder in seinem vollen Glanz. Die Gegend hier ist bei den Touristen sehr beliebt, und das weiß auch die Ausländerpolizei. Hier also unbedingt den Reisepass bei sich tragen, da hier alles und jeder kontrolliert wird, der auch nur im Geringsten nach Tourist aussieht.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Dakar sind der Präsidentenpalast sowie der Place Soweto mit dem Parlamentsgebäude.
Insel ohne Wiederkehr – so könnte man die Dakar vorgelagerte Insel Gorée nennen. Kaum eine Stätte, die mehr über die Senegalische Vergangenheit erzählen kann, als Gorée. Die Insel ist ein riesiges Freilichtmuseum, hier befindet sich das Sklavenhaus (maison d'esclavage). Die Insel zeugt von dem wohl schlimmsten Kapitel der Menschheit, der Sklaverei. Von hier aus wurden Sklaven in alle Welt verkauft und verschifft. Dass die Insel ehemals ein Militärstützpunkt war, ist auch heute nicht zu übersehen. Vor allem auf den höher gelegenen Teilen der Insel findet man bis Heute Kanonen, Geschütze und Gräben, die zur Verteidigung dienten. 4 Jahrhunderte senegalische Geschichte sind auf Gorée zu sehen. Die düstere Geschichte des Landes dient heutzutage als wichtige Einkommensquelle.
Touristen, die einen Badeurlaub bevorzugen, kommen in Senegal voll auf ihre Kosten. An der Küste gibt es wunderbare Strände, und auch für Wassersportler bietet der Ozean eine Menge Möglichkeiten, für sportliche Aktivitäten. Surfen, Boogie-Surfen, Tauchen und Schnorcheln sind nur einige der Sportarten, die man hier ausgiebig ausüben kann. Die erstklassigen Surfmöglichkeiten haben etliche Menschen, darunter viele Franzosen, nach Senegal auszuwandern. Um das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden zu können, besitzen viele dieser Auswanderer Surfschulen.
Naturfreunde und Hobbyornithologen kommen vor allem in Senegals Nationalparks auf ihre Kosten. Großwild ist hier kaum zu finden, dafür ist Senegal mit einer artenreichen Vogelwelt gesegnet. Das Quellgebiet des Saloum-Flusses ist vor allem wegen seinen archäologischen Funden bekannt und wird von interessierten Touristen häufig und gerne besucht.

