Sehenswürdigkeiten in Armenien

Durch seinen Konflikt mit Aserbaidschan sollten die östlichen Gebiete im Grenzbereich gemieden werden, da es hier in unregelmäßigen Abständen immer einmal wieder zu Kampfhandlungen kommt. Wichtig falls man sich doch in dieses Gebiet begibt, ist das man sich durch ortskundige Führer absichert und zum anderen eine Meldung an die Botschaft gibt, damit im Notfall auch Hilfe geleistet werden kann. Bei dem Gebiet von Armenien kann man von einem wahren Kulturland sprechen, es geht viele Tausende Jahre zurück und es lassen sich eine Reihe von sehr sehenswerten Bauten bewundern, die sich teilweise noch in einer ausgezeichneten Verfassung befinden. Die Hauotstadt des Landes Jerewan an den Ufern des Flusses Razdan gelegen gehört zu den ältesten Städten auf unserem Globus, zum Bedauern vieler Historiker wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts ein Großteil der antiken Altstadt dem Erdboden gleichgemacht – trotzdem kommt man in der Hinsicht historischer Bauten immer noch auf seine Kosten. Hinzu kommen noch wirklich sehr lohnenswerte Museum, wie die Matenadaran, welche Manuskripte ausstellt, die zu den ältesten überlieferten Schriftstücken auf unserem Erdball gehören. Ein weiteres Museum ist das staatliche Museum für Volkskunst, hier kann man mehr über die Kultur der Armenier und die bewegte Geschichte kennen lernen. Moderner ist das Museum für Kinderkunstwerken, dort werden fast 100.000 Exponate ausgestellt, welche von Kindern im Alter von drei bis sechzehn Jahren aus aller Welt gemalt wurden. Etwas außerhalb von Jerewan liegt mit Etschmiadsin das religiöse Zentrum von Armenien, die ehemalige Hauptstadt des Landes verfügt über eine imposante Kathedrale und gilt als Beispiel für armenische Architekturkunst. Neben dieser Kirche aus dem 3 Jahrhundert gibt es im Stadtbild noch viele weitere kleinere oder größere Kirchen, die teilweise durch angrenzende Musen und Ausstellungen ergänzt werden. Nach soviel Kultur tut ein wenig Erholung sicherlich Not, hier lädt der Badeort Sevan besonders ein, schon zur Zeiten der Sowjetunion war der Ort äußerst beliebt. Zur Zeit investieren einige ausländische Investoren in die Infrastruktur des Ortes, um in Zukunft ein angenehmes Ambiente bieten zu können. Nördlich von Sevan liegt Dilizan, welcher über die Grenzen Armeniens hinaus als Kurort anerkannt wird. Neben dem Erholungseffekt finden sich aber auch in der Nähe dieser beiden Erholungsgebiete wieder eine Reihe von historischen Plätzen aus der nahen und fernen Vergangenheit, welche man auf einer Reise durch Armenien auf seiner Reiseroute haben sollte.