Geschichte

Indien gehört zu einen der frühen Hochkulturen auf unserem Planeten so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die Geschichte des Landes äußerst spannend und abwechslungsreich ist. Erste Aufzeichnungen gehen über 7000 Jahre zurück, doch erst mit der Vermischung eindringender arischer Rassen etwa 1.500 Jahre vor Christus kam es zu einer Aufwertung und einer kulturellen Befruchtung, die in den nächsten Jahrhunderten zum aufblühen einen Hochkultur führten. Schon zu dieser Zeit wurde die Bevölkerung sehr stark von Hinduismus geprägt und die Menschen richteten ihr Leben nach dieser Religion aus. Vor etwa 2000 Jahren kam noch der Buddhismus als zweite große Religion des Landes eine herausragende Bedeutung zu. Vor etwa 1000 Jahren wurde Indien von asiatischen und arabischen Eroberern in unregelmäßigen Abständen besetzt, so hinterließen die Eindringlinge auch ihre Spuren in der Entwicklung der indischen Kultur. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts kamen dann die Europäer auf das Gebiet Indiens und begannen mit der Eroberung und Ausbeutung des Gebietes, nach einem kurzen Gastspiels Portugals übernahm England die Herrschaft über Indien, welche im 19. Jahrhundert in einer vollkommenden Herrschaft über alle indischen Gebiete durch England mündete. Die Herrschaft der Engländer endete erst im Jahr 1947, seit diesem Zeitpunkt ist das Land eigenständig und als demokratische Republik in die Weltstaatengemeinschaft integriert. Dabei kommt es im Grenzland zum Nachbarn Pakistan immer wieder zu Spannungen, da sich die beiden Staaten nicht über eine einvernehmliche Grenzlinie einigen können und in Form von Raketenabschüssen ihre Drohgebärden ausspielen müssen. Brisant wird dieser schwellende Konflikt durch die Tatsache, dass es sich sowohl bei Indien als auch bei Pakistan um Atommächte handelt, welche in größeren Umfängen um Mittelstreckenraketen verfügen, welche mit Atomsprengköpfen bestückt sind.