Macau
Bei Macao / Macau handelt es sich um eine ehemaligen Kolonie Portugals, die heute eine chinesischen Sonderwaltungszone ist und über entsprechende Sonderrechte verfügt, was vor allem für die Wirtschaft und den Außenhandel mit der Rest der Welt äußerst hilfreich ist. Dank der Öffnung des Glückspiels und weiterer Sehenswürdigkeiten ist Macao äußerst interessant und lohnt während einer Reise nach Ostasien besucht zu werden. Vor allem viele Bewohner des nahe gelegenen Hongkongs pendeln nach Macao um sich voll und ganz dem Glücksspiel hinzugeben. Der Name Macao geht ironischerweise auf ein ungarisches Glücksspiel zurück und ist demnach auch sehr passend. Große Industrie oder Handelsanlagen gibt es in dieser kleinen Sonderwaltungszone nicht, vielmehr trägt sich die Stadt zum einen durch den Tourismus und zum anderen durch das bereits erwähnte Glücksspiel. Aber in Macao gibt es noch viele weitere interessante Punkte, die man sich während eines Urlaubs in diesem Bereich unbedingt antun sollte. Ursprünglich aus drei Inseln bestehend ist Macao in den letzten Jahren durch Landaufschüttungen gewachsen und verfügt nun über eine Fläche von 25,4 km². Erste Erwähnungen zu Macao gehen etwa 1000 Jahre zurück, erst mit den Portugiesen zum Ende des 17. Jahrhunderts erlangte Macao Bedeutung im ostasiatischen Raum - die Portugiesen brachten viel Wohlstand und europäischen Einfluss in die Stadt. Erst mit der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Portugal und China im Jahr 1979 wurde die Macaofrage endgültig geklärt und die Stadt am Delta des Perlenflusses im Jahr 1999 von Portugal zurück an China gegeben. Heute hat Macao den Status einer Sonderwaltungszone und ist weitgehend unabhängig von der Regierung in Peking, nur in der Verteidigungs- und Außenpolitik hat China ein Mitspracherecht.

