Mongolei

Bei der Mongolischen Republik handelt es sich um einen asiatischen Binnenstaat, mit einer großen Fläche von 1,6 Millionen km² und einer nur sehr geringen Bevölkerung von 2,7 Mongolen. Die Mongolei grenzt im Norden an Russland und im Süden an die Volksrepublik China. Wie sich schon an der Einwohnerzahl feststellen lässt, ist die Mongolei äußerst gering besiedelt - dies liegt an den vielen Steppen, Hochgebirgs- und Wüstengebieten - die Menschen nur einen bedingten Wohnraum bieten. Dazu kommt das große Teile des Landes einen Dauerfrostboden vorweisen und so für die Landwirtschaft nicht brauchbar sind. Nur etwa 10% der Landesfläche sind bewaldet und gar nur 1% sind landwirtschaftlich nutzbar. Fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung leben in der Hauptstadt Ulaanbaatar, das Klima in der Mongolei ist äußerst schwankend und kontinental geprägt - so liegen die Temperaturen im Winter durchschnittlich bei etwas -25°C im Sommer hingegen erreichen sie oft Werte von über 20°C - dabei liegen die jährlichen Niederschläge mit etwa 200 mm auf einem sehr geringen Niveau. Wenn man sich nun einmal den Vergleich der Temperaturen zwischen Winternachttemperaturen und Sommertagestemperaturen anschaut, kommt man auf Werte die bis an die 100° Grenze reichen. Sicherlich ist die Mongolei kein klassisches Urlaubsland, trotzdem sollte man sich, sofern man ein Fan des Abenteuerurlaubes ist, sich einen Trip in dieses Gebiet nicht entgehen lassen. Die raue Natur und das Spiel von wind und Wetter sind sicherlich sehr interessant und können einem während eines Aufenthaltes viele Impressionen bescheren.