Die Saison in der Mongolei

Überwiegend lohnt sich ein Besuch der Mongolei während der Sommermonate, da es in den Wintermonaten zu sehr niedrigen Temperaturen kommen kann, die einen Aufenthalt im Freien doch sehr einschränken. Auch sollte man sich darauf einstellen, das es in der Mongolei nicht wirklich eine touristische Infrastruktur gibt und man sich mit den örtlichen Gegebenheiten abzufinden hat - Einschränkungen in Qualität und Komfort bedeutet. Bekannt in unseren Breiten ist die Mongolei vor allem durch seinen Herrscher Kublai Khan der mit seinen Reitern im Mittelalter bis nach Europa vorgedrungen ist und Angst und Schrecken bereitet hat. Nach dem Zusammenbruch dieses Großreiches hatten erst Mönche lange Zeit das sagen über das Gebiet der Mongolei und erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts ging der Besitz in Richtung Kaiserreich China über. Erst im Jahr 1911 nach dem Zusammenbruch des chinesischen Reiches wurde eine autonome Republik der Mongolei ausgerufen, welche aber unter die Finger der UDDSR gelangte - die aus der Mongolei einen führenden und modernen kommunistischen Staat machen wollten. In dieser Zeit kam es zu vermehrten Verfolgungen von Intellektuellen und Mönchen - über 50.000 Mongolen fielen diesem Wahn zum Opfer. Nach dem Zusammenbruch des UDSSR war auch in der Mongolei der Wunsch nach Demokratie sehr groß, so wurden im Jahr 1992 die ersten freien und demokratischen Wahlen abgehalten - heute ein Jahrzehnt später kann man die Demokratie als gefestigt ansehen und als Vorbild für den gesamten asiatischen Raum betrachten.