Usbekistan
Die Republik Usbekistan ist einer der bevölkerungsreichsten Staaten in Zentralasien mit Grenzen zu den Nachbarländern Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Turkemnistan. Bei Usbekistan handelt es sich um einen Binnenstaat, welcher gleichzeitig auch nur von Binnenstaaten umgeben ist. Die Landschaft des Landes ist Abwechslungsreich und reicht von Wüstengebieten rund um den Aralsee bis hin zu sehr fruchtbaren Gebieten geeignet zur Landwirtschaft im Osten des Landes. Dominierend sind aber die Wüsten und Steppengebiete, einige Reiseanbieter bieten speziellen Reisen genau in diese abgelegenen Gebiete an, vor allem Naturliebhaber und Leute die die Einsamkeit suchen haben hier den richtigen Platz für einen Urlaub gefunden. Das Land ist als äußerst wellig zu bezeichnen mit großen Höhendifferenzen, so liegt der tiefste Punkt 12 Meter unter dem Meeresspiegel und der höchste Punkt mit dem Berg Beshtor liegt auf 4.301 Metern über dem Meeresspiegel. Durch seine Größe von über 447.000 km² ist Usbekistan mit seinen 24 Millionen Einwohnern äußerst dünn besiedelt und ein großer Teil der Bevölkerung konzentriert sich auf die Gebiete im Osten des Landes, rund um die Hauptstadt Taschkent, in deren Ballungsraum alleine zwei Millionen Menschen leben. Bei Usbekistan handelt es sich um einen Vielvölkerstaat mit einer Dominanz der usbekischen Volksgruppe, leider kam es in den letzten Jahren immer einmal wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Gruppen und Diskriminierungen. Im Gegensatz zu den ehemaligen kommunistischen Nachbarländern verfügt Usbekistan über eine relativ gut ausgebaute Infrastruktur, so lassen sich die meisten Punkte innerhalb des Landes per Straße und Eisenbahnlinie relativ bequem erreichen. Bedauerlich ist der große ökologische Schaden, welcher in Usbekistan aufgrund der Wasserumleitung und der damit verbundenen langsamen Austrocknung des Aralsees entstanden ist. Nationale und Internationale Hilfsprojekte versuchen nun mit Milliardenaufwand, die noch vorhanden Seefläche zu retten und eine ständige Bewässerung des ehemals viertgrößten Binnenmeeres zu garantieren.

