Färöer Inseln

Die Färöer Inseln liegen im Nordaltatlantik südöstlich der Insel Island. Ähnlich wie Grönland sind auch die Färöer ein autonomes Gebiet mit engen Beziehungen zu Dänemark, dass unter anderem dadurch dokumentiert wird, dass das Staatsoberhaupt von Färöer der jeweilige dänische König oder Königin ist. Die etwas weniger als 50.000 Einwohner pflegen mit färöischen Sprache eine eigene Muttersprache, die auch gleichzeitig eine der kleinsten Sprachen in Europa ist. Dank der Förderung durch die Regierung im 20ten Jahrhundert, hat Färöisch enorm an Bedeutung gewonnen hat. Die Färinger, wie die Bewohner der Färöer Inseln genannt werden, leben überwiegend in den östlichen Küstengebieten, da es dort viele Buchten und einfache Zugänge zum Wasser gibt. Ein Urlaub lässt sich entweder auf einer der 18 großen Inseln, oder ganz ausgefallen ist auch eine Reise auf eine der über 700 kleinen Inseln möglich. Durch die Nähe des Golfstromes ist das Klima auf Färöer im Verhältnis zur nördlichen Lage recht mild, in den bewohnten Küstengebieten sinkt selbst im Winter die Temperatur selten unter die 0°C Grenze, im Sommer werden durchschnittliche Temperaturen von 11°C erreicht. Auf den Färöern lassen sich viele Pflanzen und Tiere in ihrem unberührten und natürlichen Lebensraum beobachten, durch die Isolation und den weiten Entfernungen zu anderen Inseln, ist die Flora und Fauna noch relativ unbelastet von Einflüssen aus anderen Zonen.