Sehenswürdigkeiten auf Island
Die Flora und Fauna von Island ist trotz der nördlichen Lage äußerst artenreich und interessant und bietet eine Reihe von endemischen Arten, das heißt Arten die nur auf Island vorkommen eine Heimat. Wichtige Tierarten sind Schafe, Islandpferde und eine Reihe seltener und äußerst farbenprächtiger Vögel, die auf den vielen Vogelfelsen der Insel Ziel für Vogelkundler (Ornithologe) aus der ganzen Welt darstellen. Vor der Küste Islands tummeln sich eine Reihe von Walarten, die in sogenannten Wal-Watching Touren bestaunt werden können. Die mehr als 270 Fischarten locken Angler aus der ganzen Welt zu Angeltouren in den Küstengebieten Islands an. Island wurde vor etwa 1200 Jahren von den Wikingern entdeckt und anschließend bevölkert. In den folgenden Jahrhunderten wurde Island von mehreren skandinavischen Staaten in Beschlag genommen und erst im Jahr 1904 von Dänemark in die Autonomie entlassen. Zur Zeit ist Island noch kein Mitglied der Europäischen Union, aber laut Aussagen der heutigen Regierung plant man einen Beitritt bis spätestens im Jahr 2015. Der Tourismus ist auf Island ein wichtiger Wirtschaftszweig, die Urlauber werden vor allem durch die Gletscher im Inland, die Möglichkeit von Reittouren mit Islandpferden und den reichen Fischbeständen des Atlantiks angezogen. Ähnlich wie in den Skandinavischen Staaten hat auch hier der Staat ein Monopol auf die Ausgabe von Alkohol, was die exorbitanten Preise für alkoholische Getränke auf der Insel erklärt. Kulinarische Highlights hat die Insel nicht zu bieten, für viele Mitteleuropäer wird der Verzehr von Schafskopf fermentierten Grönlandhai eher viel Überwindung kosten. Ein sehr imposantes Naturereignis sind die vielen Wasserfälle, die sich auf Island befinden, darunter auch der größte des gesamten europäischen Bereiches.

