Sehenswürdigkeiten in Mazedonien

Mazedonien ist aus der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien hervorgegangen und besteht in seiner heutigen Form erst seit dem Jahr 1991, dabei gibt es aber leider auch noch heute Konflikte zwischen den unterschiedlichen ethnischen Gruppen, die auf dem Gebiet von Mazedonien leben – normalerweise sollten sie aber während ihres Aufenthaltes in Mazedonien von diesen Unstimmigkeiten nicht viel merken. Es ist sicherlich für Europäer etwas komisch, wenn man in ein Land auf dem europäischen Kontinent kommt und man kann nicht mit dem Euro bezahlen, denn in Mazedonien gilt der Denar als das offizielle Zahlungsmittel. Ausgehend von der Hauptstadt Skopje mit etwas 500.000 Einwohnern lassen sich eine Reihe von tollen Touren durch dieses europäische Binnenland organisieren. Der Tourismus in Mazedonien ist noch sehr unterentwickelt und man muss sicherlich Abstriche in der touristischen Infrastruktur machen, wenn einem dies aber nicht ausmacht – entschädigt die Gastfreundschaft der Einwohner dies sicherlich. Besonders die Naturschönheiten des Landes mit Bergen von bis 2.800 Meter Höhe, dichte Wälder, wilde Flüsse und glasklare Seen – lassen das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen. Es ist es nicht verwunderlich das die Regionen um den Ohridsee und den Prespasee von der UNESCO zu Weltkulturerben erklärt wurden. Auf der anderen Seite findet man auf dem Staatsgebiet von Mazedonien in jedem kleineren Ort eine kleine orthodoxe Kirche, auch bedingt durch die Geschichte lassen sich an vielen Ecken türkische Elemente entdecken. Bei einer Reise durch Mazedonien sollte man sich auf jeden Fall an die geläufigen Sicherheitsregeln für das Reisen in nicht so gut erschlossenen Gebieten halten, am besten hält man sich an einen lokalen Führer oder Reiseorganisation.