Kanarische Inseln

Die Kanarischen Inseln liegen geographisch gesehen schon auf dem Afrikanischen Kontinent, politisch bilden sie jedoch eine autonome Gesellschaft Spaniens. Die Inselgruppe im Atlantischen Ozean besteht aus sieben größeren Inseln und bildet ein Reiseziel insbesondere für Deutsche, Engländer und die skandinavische Bevölkerung. Die größte Erhebung ist der Pico del Teide, der sich auf der Insel Teneriffa befindet. Der Vulkan ist nicht nur der größte Berg der Kanaren, sondern auch gleichzeitig die höchste Erhebung Spaniens. Mit ca. 20,6 Millionen Jahren sind die Kanaren relativ jung, wobei die Inseln Lanzarote, Fuerteventura und Lobos die ältesten sind. Die jüngsten Inseln sind El Hierro und La Palma. Ihr Alter liegt bei 2 bis 3 Millionen Jahren.

Alle Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Dies ist auch überall auf den Inseln deutlich zu erkennen. Wer sich besonderes für Vulkane und Erdgeschichte interessiert, ist auf den Inseln Teneriffa und Lanzarote am besten aufgehoben. Auf allen Inseln findet man flache Strände, abseits gelegene Buchten und schroffe Küstenregionen fast schon nebeneinander. Obwohl die Inseln zusammengehören, zeigt sich jede einzelne von ihnen mit ihrem ganz besonderem Charme und Charakter. Malerische Fischerorte bilden einen atemberaubenden Kontrast zu den größeren Städten.

Das Klima auf den Kanaren ist subtropisch. Ganzjährig herrschen hier angenehme Temperaturen, auch im Hochsommer wird es kaum wirklich heiß hier. Grund dafür sind nicht so sehr die Temperaturen an sich, sondern die Passatwinde, die für eine ständige Kühlung sorgen. Nichtsdestotrotz sollte man die hoch stehende Sonne nicht unterschätzen. Auch in den Wintermonaten sollten Reisende auf Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor nicht verzichten. Flora und Fauna sind auf den Kanaren zwar nicht besonders artenreich und doch ist das Tier- und Pflanzenwelt interessant und abwechslungsreich. Oft weht der Wind aus Richtung Sahara. Dies kann die Luft trüben. Feinster Sand legt sich auf die Straßen, auf Autos und sorgt auch tagsüber für eine etwas gespenstische Atmosphäre.