Sehenswürdigkeiten

Viele verschiedene Bodenbedeckungen charakterisieren die Natur der Türkei; hierunter fallen Gebirge, Wälder wie auch Wüsten. Aber auch zwei Zugänge zum Meer (das schwarze Meer und das Mittelmeer) prägen die Tier und Pflanzenwelt, sodass es zu einer großen Artenvielfalt kommt. So kann es dazu kommen, dass ein mediterranes Klima entsteht, dass in den kalten Monaten des Jahres vielen Zugvögel, die aus Europa herstammen, ein zu Hause bietet. Die soziale Gliederung kann man nach Westen und Südosten aufteilen. Während der Südosten sehr dünn besiedelt ist, sind an der Westküste der Türkei viel Ballungszentren entstanden, in denen 80% der Bevölkerung leben. Dementsprechend ist auch die Entwicklung der Infrastruktur. Im Westen ist diese sehr fortgeschritten und im Südosten sehr gering erschlossen. Erwähnenswert ist auch, dass die Türkei ein Vielvölkerstaat ist. Die größten Volksgruppen sind die Türken mit 60% und die Kurden mit immerhin 20%. Der restliche Teil besteht aus vielen verschieden ethnischen Minderheiten die es kaum auf 1% der Gesamtbevölkerung bringen. Historisch gesehen ist der Verlauf der Entwicklung von verschiedenen Volksgruppen sehr interessant, denn vor ca. 2000 Jahren lebten auf dem heutigem türkischen Gebiet z.B. die Römer, Perser, Mongolen und auch Griechen, welche vor rund 1000 Jahren von den heimischen türkischen Volksstämmen die dann das osmanische Reich bildeten, verdrängt wurden. Dieses dehnte sich in der nachfolgenden Zeit weiter über den Balkan, den Kaukasus und sogar Nordafrika aus. Eine Zurückdrängung auf ihr eigenes Gebiet erlitten die Türken erst im 18. Jahrhundert. In den letzten Jahren ist die Türkei zu einem beliebten Urlaubsdomizil geworden, aufgrund der sehr gut ausgebauten Infrastruktur und natürlich auch wegen des naturräumlichen Potenzials das gegeben ist. Die beliebtesten Ziele in der Türkei sind die Räume an der Küste des Mittelmeeres da dort die Hotelanlagen an das europäische Niveau angepasst wurden.