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Diphterie

Diphterie ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird, welche die oberen Atemwege befallen und die Schleimhäute anschwellen lassen.

Bei schweren Formen der Erkrankung sind Schädigungen von Herz, Leber und Nieren möglich. Die Krankheit wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, die Inkubationszeit beträgt rund 2-5 Tage. Wird Diphterie nicht behandelt, kann sie tödlich enden. Eine Therapie muss sofort bei Feststellung der Krankheit begonnen werden. Wichtig ist eine Isolation des Erkrankten, da Diphterie hochgradig ansteckend ist. Eine Impfung ist ein wirksamer Schutz gegen Diphterie.

In Deutschland werden bereits Kleinstkinder nach einer Impftabelle immunisiert. Der Impfschutz sollte im Erwachsenenalter spätestens alle 10 Jahre aufgefrischt werden. Die Impfung wird von den Krankenkassen getragen. Es bietet sich eine dreifach- Impfung gegen Diphterie, Keuchhusten und Tetanus an, die in den Oberarm- oder Oberschenkelmuskel gespritzt wird. In den ersten Tagen nach der Impfung können Abgeschlagenheit, erhöhte Temperatur oder leichte Magen/Darm Beschwerden auftreten.
Reisende sollten sich vor Antritt ihrer Urlaubs- oder Geschäftsreise erkundigen, ob in ihrem Zielland vermehrt Fälle von Diphterie aufgetreten sind. Besonders aus Reiseländern, die in Osteuropa, in der Region der ehemaligen UdSSR liegen, werden immer wieder Erkrankungen gemeldet. Eine seltene Form der Hautdiphterie kommt in den Tropen vor.

Informationen über benötigte Impfungen in den verschiedenen Reiseländern können den Internetdiensten des auswärtigen Amtes entnommen oder beim Hausarzt erfragt werden.