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Malaria

Malaria, auch Sumpffieber genannt, gilt als älteste Infektionskrankheit der Menschheit. Die Erreger werden durch Stechmücken der Art Anopheles, die besonders in den Tropen und Subtropen vorkommen, übertragen. Die Inkubationszeit beträgt etwa 6-12 Tage.

Der Verlauf der leichteren Form, der Malaria tertiana, leicht den Symptomen einer Grippe und wird von Gliederschmerzen, Fieberschüben und Abgeschlagenheit begleitet. Bei der gefährlichen Form, der Malaria tropica, können zusätzlich Lungenbeschwerden, Vergrößerungen der Leber und Milz oder Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma auftreten. Diese Symptome können sich jederzeit einstellen und die Krankheit tritt in Schüben auf.

Die meisten Erkrankungen werden bei Reisenden festgestellt, die aus den tropischen Teilen Afrikas zurückkehren. Malaria kommt aber auch in Teilen Südostasiens und Südamerikas vor.

Vor einer Reise in die Tropen sollte mit dem Arzt die Notwendigkeit einer vorbeugenden Prophylaxe abgeklärt werden. Anhand des Reiseziels, der Dauer der Reise und der persönlichen Gegebenheiten werden sowohl das passende Medikament zur Vorbeugung als auch Notfallmaßnahmen besprochen. Zusätzlich sollte am Urlaubsort immer ein effektiver Schutz gegen Mücken vorgenommen werden. Dazu gehören Moskitonetze, Insektenschutz-Fenster, richtige Bekleidung und schützende Sprays und Lotionen.