Die Saison in Bolivien

Etwas ungewöhnlich für die meisten Staaten in Südamerika setzt sich die Bevölkerung von Bolivien zu großen Teilen noch aus den indianischen Ureinwohnern zusammen, die sich im Gegensatz zu den Nachbarländern nicht mit den europäischen Einwandern im großen Maß vermischt haben. Die Kolonialpolitik der ehemaligen Eroberer hat nur im Bereich der Religion vollen Erfolg gehabt, fast 95 Prozent der Bevölkerung gehören der Römisch-Katholischen Kirche an. Etwas seltsam ist die Verteilung der Zuständigkeiten zwischen den beiden großen Städten des Landes, so gilt Sucre als die Hauptstadt Boliviens, auf der anderen Seite ist aber La Paz der Sitz der Regierung des Landes. Es versteht sich ja nun fast von selbst, wenn man in solch ein weit entferntes Land reist, dass man sich vorher kurz mit seinem Hausarzt kurzschließt und sich gegen eventuelle Krankheiten impft, hier steht an erster Stelle sicherlich Malaria. Sehr interessant ist auch die Kultur des Landes, durch die vielen unterschiedlichen Volksgruppen die auf der Fläche von Bolivien leben, kann man quasi an jeder Ecke etwas anderes erleben und Eindrücke sammeln, die man sicherlich ein Leben lang nicht vergessen wird. Bei der Reise nach Bolivien sollte man bedenken, dass Bolivien eins der ärmeren Länder in Südamerika ist und daher auch eine erhöhte Kriminalität festzustellen ist, dies macht sich für Touristen in erster Linie in Form von Trickdiebstahl und Handtaschenraub bemerkbar.