Klima Chile
Durch die Lage auf der Südhalbkugel unserer Erde sind die Jahreszeiten in Chile um ein halbes Jahr verschoben, klimatisch lässt sich das südamerikanische Land in drei Regionen mit ihren Charakteristika unterscheiden. Der Norden des Landes ist äußerst gebirgig mit Höhen von teilweise über 6.000 Metern. Zwischen der Küste und den Anden erstreckt sich ein Wüstengebiet, welches zu den trockensten Flecken auf unserem Erdball gehört. Trotz des geringen Niederschlags ist die Region, in erster Linie für das Vorkommen verschiedenster natürlicher Ressourcen bekannt, die auch abgebaut werden.
Der mittlere Teil von Chile ist hingegen mit den klimatischen Bedingungen in Mittelmeerraum vergleichbar und eignet sich daher hervorragend für einen Strandurlaub. Neben der Hauptstadt Santiago de Chile, finden sich entlang der Küste viele kleine und mittlere Städte, mit entsprechender Infrastruktur. So teilt man das Gebiet in den kleinen Norden und den kleinen Süden. Der Süden von Chile ist hingegen sehr niederschlagsreich, auch ist das Gebiet ähnlich wie die Insel Feuerland von seiner Geographie äußerst vielseitig und interessant. Allgemein lässt sich festhalten, dass die klimatischen Bedingungen in Chile durch den vorbeifließenden Humboldt-Strom stark beeinflusst werden. Durch die kalten Wassermassen die durch den Strom in Richtung Chile fließen, sind die Wassertemperaturen vor der Küste kälter als in vergleichbaren Regionen. Auch wird das Klima in Chile von El-Nino beeinflusst, in Jahren wo dieser Effekt auftritt kann es zu starken Abweichungen der normalen klimatischen Bedingungen kommen.

