Die Saison in Paraguay
Als beste Zeit für eine Reise nach Paraguay gilt der Frühling und Herbst, da man hier angenehme klimatische Bedingungen vorfindet, die für Menschen die an die europäischen Wetterverhältnisse gewöhnt halbwegs erträglich sind. Das Land von Paraguay ist in zwei Teile geteilt, zum einen der Norden und zum anderen der Süden. Diese Teilung wird durch den Rio Paraguay vollzogen, der die wichtigste Wasserstraße des Landes bildet und auch Standort der meisten Städte des Landes ist. Die westlichen Gebiete von Paraguay sind nur sehr spärlich besiedelt und von Savannenlandschaften bedeckt, die je nach Wetterlage von Dürre geplagt sein können. Der Osten hingegen ist tropisch mit Feuchtwäldern und sumpfähnlichen Graslandschaften, aufgrund dieser günstigen klimatischen Konstellation leben dort viele Einwohner des Landes. Die Bevölkerung des Landes setzt sich zu einem Großteil aus einer Mischung europäischer und indischstämmiger Menschen zusammen, ähnlich wie in den meisten anderen Ländern Südamerikas haben sich die beiden Bevölkerungsgruppen im Laufe der Jahrhunderte vermischt. Auch haben sich geschichtlich bedingt eine Reihe von Deutsche auf dem Gebiet von Paraguay niedergelassen, die aber meist in abgeschlossenen Siedlungen leben und sich somit von der restlichen Bevölkerung des Landes abgrenzen. Die wichtigste Stadt des Landes ist die Hauptstadt Asunción, wo etwa eine Millionen Einwohner des 6,5 Millionen Einwohnerreichen Landes leben. Das Leben in Paraguay ist sehr stark von der Religion geprägt, so ist es fast obligatorisch das über 90 Prozent der Bevölkerung der Römisch-Katholischen Kirche angehören und diese Religion auch stark ausleben. Nicht zwingend aber sinnvoll ist es, wenn sie vor ihre Reise nach Paraguay einige Impfungen vornehmen, wichtig ist hier vor allem Tetanus, Hepatitis A und Polio. So kann der Aufenthalt in diesem südamerikanischen Land nur ein voller Erfolg werden.

