Klima Suriname
Suriname war noch bis ins Jahr 1975 hinein, eine Kolonie der Niederlande. Die klimatischen Bedingungen in Suriname lassen sich als tropisch beschreiben, mit zwei wechselnden Regenzeiten im Jahr. So unterscheidet man zwischen einer kleinen Regenzeit in der Zeit von Dezember bis Februar und einer großen Regenzeit in der Zeit von April bis August. Abgewechselt werden diese Zeiten von einer kleinen und einer entsprechenden großen Trockenzeit. Niederschlagstechnisch steigt der Niederschlag von der Küste in Richtung Landesinnere auf fast die doppelte Menge von über 3.000 mm an. Hinzu kommt die Abhängigkeit von der innertropischen Konvergenz, in dieser Zone treffen Winde aus dem Norden und Süden aufeinander und sorgen dafür, dass in einer wenigen hundert Kilometer breiten Zone – es eine ständige Quellbewölkung gibt. An der Küste sieht es bedingt durch den Atlantischen Ozean und den jeweiligen Seewinden von der Bewölkung etwas freundlicher aus. Vor allem für Europäer empfiehlt es sich einen längeren Zeitraum in diesen Breiten einzuplanen, um sich an die klimatischen Bedingungen gewöhnen zu können. Mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit und einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von über 27°C ist dies schon eine sehr große Herausforderung an den menschlichen Organismus.

