Die Saison in Uruguay
Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen in Uruguay ist, daher ist es nicht sonderlich verwunderlich das eine Vielzahl von touristischen Projekten von der Regierung großzügig unterstützt werden. Zwar kommen im Moment die meisten Touristen nach aus den Nachbarländern wie Argentinien oder Brasilien, aber man baut immer mehr darauf zahlungskräftige Reisende aus Europa und Amerika zu gewinnen. Die fast drei Millionen Touristen im Jahr verteilen sich in ihrer Reisezeit über das gesamte Jahr und besuchen in erster Linie eins der vielen tollen und angenehmen Seebäder von Uruguay. Man muss doch feststellen, dass in Uruguay sehr viel vom Staat reguliert wird – dies wird sehr stark im Bankenbereich deutlich, hier kontrollieren die vier staatlichen Banken einen Großteil des Zahlungsverkehrs, als Tourist kann man auf ein gutes Netz an Banken mit zugehörigen Bankautomaten zurückgreifen, sprich man kommt immer ohne größere Umstände an Bargeld. Leider sind im Laufe der letzten Jahrhunderte die meisten Urwaldflächen in Uruguay Rodungen zum Opfer gefallen, so bedecken heute nur noch etwa fünf Prozent Urwald die Staatsfläche des Landes. Anstatt des Urwaldes findet man nun weite Prärieflächen mit hohen Gräsern vor, wo aber immer noch eine sehr vielfältige Flora und Fauna anzutreffen ist. Insgesamt leben die meisten Einwohner des Landes in Städten, alleine 40 Prozent der Gesamtbevölkerung von 3,3 Millionen lebt in der Hauptstadt Montevideo. Durch das auseinander klappen der Schere zwischen Arm und Reich, verlassen in den letzten Jahren immer mehr Einwohner Paraguay in Richtung der Nachbarländer.

