Geld und Reise: Geld abheben wie zuhause!
Kinderleicht, meinen die einen, ein Vorgang mit Risiko, wenn er denn ausspioniert wir, sagen die anderen. In Deutschland ist die Bank-Kundenkarte jedoch weit verbreitet: die “girocard” (bislang weithin bekannt als ec-Karte ) verbindet mit dem Girokonto der Hausbank.
Mit einer solchen Karte kann im electronic-cash-Verfahren der Kreditwirtschaft über die Eingabe der Geheimzahl an elektronischen Kassen bezahlt und am Bargeld am Geldausgabe-Automaten über das Guthaben oder den Dispo verfügt werden. Direkt im Anschluss wird das Konto mit der Lastschrift gebucht..
Ein klarer Unterschied zur Kreditkarte. Bei ihrer Verwendung werden die einzelnen Verfügungen auf dem Kreditkarten-Konto gesammelt und am Ende des Monats in einem Betrag dem Referenzkonto belastet. Viele Kreditkarten-Banken bieten mit der Kreditkarte zusätzliche Versicherungs- und Service-Leistungen an, wie Reiserücktritts-Versicherungen, Auslands-Kranken-Versicherungen oder Autoschutzbrief.
Das Maestro-Logo – 1992 von MasterCard eingeführt – macht es möglich, die Karte auch international und weltweit an Geldautomaten und an elektronischen Kassen einzusetzen. Kunden mit deutschem Konto können überall, wo Maestro-Zeichen ausgewiesen wird, mit Karte und Geheimzahl Geld abheben oder bargeldlos bezahlen.
Nützliche Tipps zu Maestro
Rund um das Thema Sicherheit bietet EURO Kartensysteme ein Informationsportal im Internet an. Ziel ist, aufzuklären und zu informieren, um damit das Risiko des Kartenmissbrauchs zu verringern. Hier findet der Karteninhaber Notfallnummern für den Fall gestohlener Bankkunden- und Kreditkarten, sowie Tipps und Beispiele, wie eine Karten-Sperrung abläuft (www.kartensicherheit.de).
girocard-Logo
Mit dem neuen Symbol “girocard” wurde in 2008 begonnen, das bisherige Zeichen für “electronic cash” abzulösen. An der Tankstelle, im Supermarkt oder im Restaurant kann der Karteninhaber dieses sichere Bezahlverfahren an knapp 600.000 Händlerterminals in Deutschland nutzen. Über einen Kartenleser identifiziert sich der Kunde mit seiner Geheimzahl als rechtmäßiger Nutzer und bestätigt den Vorgang.
Über die Standleitung prüft das Rechenzentrum des Instituts die korrekte Geheimzahl, ob die die Karte gesperrt ist und ob Deckung gegeben ist. Die girocard gilt auch in europäischen Nachbarländern, wie Österreich und Spanien bei immer mehr Geldautomaten und Kaufleuten des Fachhandels.
Die zentrale Sperrnummer der Kreditwirtschaft für den Verlust einer Bank-Kundenkarte lautet 01805 – 021021; sie ist 24 Stunden erreichbar. Aus dem Ausland gilt 0049 / 1805 – 021 021; eine Nummer, die es vor dem Urlaub zu notieren gilt, genauso wie die Nummer des Girokontos sowie die Kartennummer.
Hilfreich ist ein “SOS-Info-Pass”, der mit wichtigen Telefonnummern unter Kartensicherheit.de herunter geladen und ausgedruckt werden kann.
Weitere Sperr-Rufnummer 116 116
Seit dem 1. Juli 2005 gibt es zusätzlich die Sperr-Rufnummer 116 116. Kreditinstitute entscheiden individuell, ob sie diesen Service zusätzlich zur zentralen Sperrnummer der Kreditwirtschaft anbieten.
Sperr e.V.
Die persönliche Geheimzahl sollte geheim bleiben und nirgendwo notiert werden, weder auf einem Merkzettel noch im Adressbuch und schon gar nicht auf der Karte. Bei Verdacht auf Diebstahl ist der schnellste Weg der zur Polizei vor Ort.
Kosten für die Nutzung
Der Preis für Abhebung am Geldautomaten variiert je nach Institut und Reiseland. Auskunft gibt die eigene Bank. Nach einer EU-Verordnung gilt aber generell:
* Für Euro-Auszahlungen innerhalb der Europäischen Währungsunion darf kein höherer Preis berechnet werden als für eine vergleichbare Verfügung im Inland.
Der verfügte Betrag wird aktuell zum Kurs der jeweiligen Währung in Euro umgerechnet und dem Konto belastet. Außerhalb der Euro-Zone kommt zum Preis für die Nutzung von Geldautomaten eine Provision vom Umsatzes als Preis für den Auslandseinsatz hinzu.
Letzter Tipp
Einige Kreditinstitute sind Kooperationen eingegangen, so dass ihre Kunden auch bei anderen Instituten im Ausland kostenlos am Geldautomaten abheben können. Kunden sollten sich vor Antritt der Reise bei ihrer Bank erkundigen, ob und wo es solche Angebote gibt?

Juli 19th, 2011 at 17:52
[...] gilt vor allem beim Bezahlen in Restaurants, die nicht gerade einen seriösen Eindruck machen. Dann lieber vorher Geld abheben oder für diesen Fall Bargeld mit sich tragen auf der Urlaubsreise. Dies gilt übrigens [...]