EU fordert: Strände müssen sauberer werden

In einer Studie im Auftrag der Europäischen Union wurden festgestellt, dass immer mehr Süß- und Meerwasserstrände in Europa aufgrund von schlechter Wasserqualität als offizielle Badestrände geschlossen werden müssen, um eine Gesundheitsgefährdung der Badegäste auszuschließen. Dabei ist dies sicherlich nicht der richtige Weg, alleine in den letzten 20 Jahren wurden über 6800 Strände aufgrund mangelhafter Wasserqualität geschlossen – alleine in Deutschland wurden in diesem Zeitraum mehr als 1000 Süßwasserstrände und etwa 350 Salzwasserstrände geschlossen.

Die Europäische Union fordert nun von ihren Mitgliedsländern die Strände nicht mehr zu schließen, sondern nach entsprechenden Lösungen für das Wasserumweltproblem zu suchen – solche Programme die die Qualität des Badewassers steigern sollt, wird großzügig mit entsprechenden Summen von Brüssel subventioniert. Dabei wird vor allem auf Aufklärung der Bevölkerung gesetzt, die sich auch darum bemühen sollen Druck auf die entsprechende Stellen auszuüben, damit anstatt der Schließung von Stränden die Ursache der Verschmutzung eingestellt wird. Sollten sich bei diesem Verfahren keine positiven Veränderungen einstellen, behält sich die Europäische Union vor, in Form eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen die Sünder zu ermitteln.
Urlaub - Welten
Urlaub - Welten
Archiv 2006
[ Impressum ]    [ Home ]
Europa
Nordamerika
Mittelamerika
Südamerika
Afrika
Asien
Ozeanien
Information
News